Eine Idee nimmt Gestalt an.
DIE KLIMAKRONE
Individuell entworfene Freiraumskulpturen für Schweizer Gemeindeplätze, Unternehmensareale und Bildungsstandorte.
Für ein Pilotprojekt in der Schweiz möchten wir das Konzept mit einem geeigneten Standortpartner weiterentwickeln.
WAS DER ORT GEWINNT
Ein Ort, an dem Menschen gerne bleiben.
SCHATTEN
Flügelstellung und Sitzbereiche werden auf Sonnenverlauf und gewünschte Nutzung abgestimmt.
FRISCHE
Feiner Wassernebel kann bei geeigneter Witterung den lokalen thermischen Komfort unterstützen.
BEGEGNUNG
Sitzplätze und Bepflanzung schaffen Raum für Pausen, Gespräche und Austausch.
Gemeinden · Unternehmen · Bildungsstandorte
FÜR IHREN STANDORT ENTWORFEN
Eine Idee. Unterschiedliche Freiräume.
PAUSE
Ein beschatteter Sitzplatz.
DIALOG
Ein gemeinsamer Tisch.
FREIRAUM
Ein individuell geplantes Ensamble.
Form, Material und Anordnung entstehen aus Ihrem Ort.
04 · Ganzjähriger Betrieb
Sommer und Winter werden gemeinsam entworfen.
Das Jahreszeitenkonzept beginnt mit der Flügelstellung und endet beim Unterhalt.
Nebel, Licht und Aufenthalt erhalten eigenständige Betriebsregeln.
Die folgende Auswahl erklärt die vorgesehene Funktionsweise.
Sommer:
Frische dort, wo sie sinnvoll ist
Beschattung bildet die passive Grundlage. Wassernebel ergänzt sie nur bei geeigneter Witterung. Die Grenzwerte werden aus Düsenwahl, Luftfeuchtigkeit, Wind, Exposition und Nutzung abgeleitet und im Betrieb optimiert.
Bei begrenzter Wasserverfügbarkeit bleibt der Ort als beschatteter Sitzbereich nutzbar. Nebelimpulse lassen sich reduzieren oder aussetzen.
Winter:
Licht, Aufenthalt und sichere Wege
Die Nebelfunktion ruht. Frostgeschützte Technik und vollständig entleerbare Aussenleitungen verhindern vorgesehene wassergefüllte Froststellen. Licht setzt die Skulptur in Szene; sonnige Sitzbereiche ergänzen die überdachte Zone.
Schnee, Eis, Dachentwässerung, Rutschrisiken und Zugänge werden im Tragwerks- und Winterunterhaltskonzept behandelt. Nutzungssperren können bei Wetterereignissen erforderlich sein.
Bildbeschreibung:
Die Nahansicht des Konzeptmodells zeigt DIE KLIMAKRONE im menschlichen Massstab. Licht und Aufenthalt bleiben eigenständige Funktionen. Für die Winternutzung werden Wassertechnik, sichere Zugänge sowie Schnee- und Eisunterhalt gemeinsam geplant. Gefälle, entleerbare Düsen und Armaturen, kontrollierter Druckabbau, Restwasserprüfung und Wiederinbetriebnahme gehören zur Planung. Die konkrete Frostgrenze folgt der Anlagen- und Standortbeurteilung.
Technisches Prinzip: Winterbetrieb
Im Winter ist keine Nebelerzeugung vorgesehen. Frostprognose und Temperaturüberwachung sperren die Nebelfunktion rechtzeitig; Hochdruck wird kontrolliert abgebaut. Das Leitungsnetz muss tatsächlich vollständig entleerbar sein. Aufbereitung und Technik bleiben geschützt oder werden fachgerecht ausser Betrieb genommen. Beleuchtung und Aufenthaltsnutzung sind eigene Funktionen; sichere Wege und Dachflächen setzen einen festgelegten Winterunterhalt voraus. Vor erneutem Nebelbetrieb erfolgt eine dokumentierte Hygiene- und Funktionsfreigabe.
05 · AUFBAU UND MATERIALIEN
Die Technik folgt der Form.
Der Zugang bleibt erhalten.
Ein entworfener Dachkörper, eine geprüfte Tragstruktur und zugängliche Funktionsmodule bilden das System. Serviceöffnungen werden in die Gestaltung integriert. Ihre Erreichbarkeit wird vor der Detailfreigabe geprüft.
Der Schnitt untersucht das Zusammenspiel von Dachform, skulpturalem Stamm, Sitzkante und Landschaft. Tragwerk, Gründung und Anschlüsse werden für den jeweiligen Standort ausgearbeitet.
01 Tragstruktur
Stahl oder geeignete Metallkonstruktionen werden auf Eigengewicht, Wind, Schnee und standortbezogene Lasten bemessen. Knoten, Verankerung und Fundamente sind Fachplanungsleistungen.
02 Oberflächen
Gebürstetes Edelstahlfinish, heller Dachaufbau und Granit können die Materialidee tragen. Blendung, Aufheizung, Haltbarkeit und Reinigbarkeit werden geprüft.
03 Sitzkontakt
Holz oder geeignete, austauschbare Sitzauflagen schaffen den unmittelbaren Kontakt. Materialwahl und Details berücksichtigen Feuchte, Splitterfreiheit, Erwärmung und Unterhalt.
Bildbeschreibung & Funktionsprinzipien im Detail: Die Flügelstudie verbindet die räumliche Wirkung mit den Aufgaben an der Dachkante. Nebel, Licht und Dachentwässerung erhalten getrennte, zugängliche Details.
Schnitt: Tragwerk und Anschlusszone - Der sichtbare Sockel verkleidet die Anschlusszone; das tragende Fundament und die Verankerung werden separat bemessen. Wasser, Elektro und Dachentwässerung erhalten getrennte Leitungswege. Technik wird an einem zugänglichen, geeigneten frostgeschützten Ort angeordnet. Ein geschlossener Sitzsockel ersetzt keinen statischen Nachweis.
Flügel: Nebel, Licht und Dachwasser erfüllen verschiedene Aufgaben und werden konstruktiv getrennt. Die Nebel-Kassette bleibt für Reinigung und Austausch erreichbar. Gefälle, Entleerungsstellen und eine kontrollierte Dachentwässerung müssen in der Ausführungsplanung gemeinsam mit dem Tragwerk nachgewiesen werden. Das gezeigte Detail legt keine Blechdicken, Düsenabstände oder Modulbefestigungen fest.
Alle Zeichnungen erläutern Funktionsprinzipien. Sie enthalten keine freigegebenen Bauteildicken, Tragwerksquerschnitte, Anschlussdetails oder Fertigungsmasse.
06 · WASSER, HYGIENE & AUFENTHALT
Frische erleben. Entspannt verweilen.
DIE KLIMAKRONE verbindet Schatten, feinen Wassernebel und begrünte Aufenthaltsräume. An den Außenkanten entsteht eine erfrischende Atmosphäre. Im Inneren sind trockene Plätze zum Sitzen, Begegnen und Verweilen vorgesehen.
Dahinter stehen zwei physisch getrennte Wasserwege mit klaren Aufgaben: Frischwasser versorgt den Nebel. Geeignet gefasstes Dach- und Regenwasser kann der Bepflanzung und Rückhaltung dienen.
Frischwasser für den Nebel
Wasser in Trinkwasserqualität bildet die Ausgangsbasis. Über Rückflussschutz, projektspezifische Aufbereitung, Hochdruckpumpe und Zonenverteilung gelangt es zu den Nebeldüsen. Dort wird es fein zerstäubt. Der Nebel arbeitet im Einweg-Prinzip, ohne Rückführung in ein Sammelbecken.
Regenwasser für Grün & Rückhaltung
Dachwasser erhält einen eigenen Wasserweg. Je nach Standort kann es in einem Retentionsraum oder einer Zisterne zurückgehalten und für die Bepflanzung genutzt werden. Speichervolumen, Überlauf und mögliche Versickerung werden auf Flächen, Boden und örtliche Vorgaben abgestimmt.
Im Sommer erfrischend.
Im Winter ein Ort der Begegnung.
SOMMER - NEBEL BEI FREIGABE
Im Sommer kann der Nebel nach betrieblicher und hygienischer Freigabe eingesetzt werden.
WINTER - NEBEL AUS
Im Winter ist er ausgeschaltet. Die skulpturalen Flügel, Sitzbereiche und Bepflanzung prägen den Ort über die Jahreszeiten hinweg.
Wie wird der hygienische Betrieb organisiert?
Fachplanung und Betreiber legen Aufbereitung, Reinigung, Spülung und Kontrollen im anlagenspezifischen Hygienekonzept fest. Dokumentierte Betriebsabläufe und Maßnahmen bei Abweichungen gehören dazu. Spülwasser wird separat erfasst und geordnet zur Entwässerung geführt; Leitungsinhalt und Restwasserfreiheit werden geprüft.
Wo liegt die Technik?
Die Technik wird an einem zugänglichen, geschützten Ort eingeplant. Anschlüsse, Entwässerung, Pumpengeräusche, Leitungsvolumen und Wartungswege fließen ebenso in die Planung ein wie das Schutz- und Winterkonzept.
07 · ENERGIE UND STEUERUNG
Gezielt gesteuert.
Mit Solarstrom ergänzt.
Schatten und Sitzplätze funktionieren ohne Strom. Energie benötigen Nebeltechnik, Steuerung und Licht. Ein optionales Solarfeld kann zum Betrieb beitragen.
Der zentrale Aufenthaltsbereich bleibt trocken. Das Abendlicht wird separat bilanziert.
01 BEDARFSGERECHTER BETRIEB
Nebel nach Freigabe
Temperatur, Luftfeuchte, Wind und Betriebszeiten steuern den Einsatz. Nebel startet nur bei betrieblicher und hygienischer Freigabe. Betriebsdaten werden erfasst.
02 SOLARUNTERSTÜTZUNG
Solarstrom als Ergänzung
Ertrag und Verbrauch werden am Standort abgestimmt. Eine ergänzende Stromversorgung wird eingeplant; ein Batteriespeicher wird bei Bedarf geprüft.
08 · Vom Ort zum Projekt
Die Realisierung beginnt
mit einer klaren Planungsgrundlage.
Ein Standortfoto, ein Lageplan und die gewünschte Nutzung reichen für den ersten Dialog. Danach werden gestalterisches Potenzial, Anschlüsse, Machbarkeit und Betreiberanforderungen gemeinsam konkretisiert.
01
Standortanalyse
Standortstudie · Konzeptskizze
Sonne, Wind, Topografie, Bestand, Zugang und gewünschte Nutzung.
02
Individueller Entwurf
Entwurfsstudie · Konzeptskizze
Skulptur, Materialien, Flügelstellung, Sitzplätze und Jahreszeiten.
03
Masterplanung
Planungsstudie · Konzeptskizze
Tragwerk, Wasser, Hygiene, Elektro, Entwässerung und Betrieb.
04
Fachplanung und Umsetzung
Abstimmung und Umsetzung · Konzeptskizze
Nachweise, Bewilligung, Details und Ausführung durch beauftragte Fachunternehmen.
05
Übergabe und Pilot
Übergabe und Pilot · Konzeptskizze
Funktionsprüfung, Einweisung, Unterhaltsplan und Messbetrieb.
Verantwortung und Beitrag zum Projekt
wasser+DESIGN / Veit Weise
Standortanalyse, Gestaltung, Konzept, 2D-CAD-, Master- und Ausführungsplanung; gestalterisch-planerische Baubetreuung nach Vereinbarung.
Ralph Emmenegger / Partner Schweiz
Persönlicher Ansprechpartner Schweiz, Austausch vor Ort und Abstimmung der Projektbeteiligten.
Beauftragte Schweizer Fachunternehmen und Fachplaner
Tragwerks- und Anschlussnachweise, fachliche Anlagenbemessung und bauliche Ausführung entsprechend vereinbartem Leistungsumfang.
Eigentümer / Betreiber
Nutzungsziel, Betreiberpflichten, Unterhalt, Hygieneorganisation und dauerhafte Betriebsfreigaben.
DIE KLIMAKRONE
Ihre Projektanfrage
Welcher Ort
könnte Ihre KLIMAKRONE
werden?
Ein Standortfoto und wenige Eckdaten genügen für die erste Einschätzung. Ralph Emmenegger meldet sich persönlich, stimmt den Standort mit wasser.design ab und empfiehlt das passende Modell sowie den nächsten sinnvollen Schritt.
Ihre Anfrage ist unverbindlich und dient der konkreten Standort-, Leistungs- und Preisklärung. Es gelten unsere Datenschutzhinweise.





